Berechnung nach dem Streitwert

Der wohl häufigste Fall der Berechnung von Anwaltsgebühren ist der nach dem Gegenstandswert bzw. Streitwert. Die Berechnung erfolgt hier nach gesetzlichen Regelungen des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) anhand einer Gebührentabelle.

Wenn der Wert der Sache beispielsweise 1.200,00 EUR beträgt, wird Ihnen der Anwalt für die außergerichtliche Tätigkeit meist eine sogenannte Mittelgebühr (1,3 Gebühren) berechnen.

In Zahlen ausgedrückt fallen hier Kosten in Höhe von 201,71 EUR (§ 13 RVG n.F. gültig seit 1.8.2013) an, welche sich aus dem Honorar, einer Auslagenpauschale sowie der darauf anfallenden Umsatzsteuer zusammensetzen.

Das höchste Gut und Übel

Ich wusste wohl, mein Brutus, dass, als ich das, was die geistreichsten und gelehrtesten Philosophen in griechischer Sprache behandelt hatten, in lateinischer wiedergab, meine Arbeit mancherlei Tadel finden würde.

Denn manchen und nicht gerade ungelehrten Männern gefällt das Philosophiren überhaupt nicht; andere wollen eine mässige Thätigkeit hier wohl gestatten, aber meinen, dass man nicht so grossen Fleiss und so viele Mühe darauf verwenden dürfe.

Auch giebt es Männer, die, mit den Schriften der Griechen vertraut, die lateinischen verachten und sagen, dass sie ihre Mühe lieber auf jene verwenden mögen. Endlich werden auch Einige mich vermuthlich an andere Wissenschaften verweisen, weil diese Art von Schriftstellerei, trotz des Scharfsinns, doch nach ihrer Meinung meiner Person und Würde nicht gezieme.