Wegen der durch die Benutzung von Mobiltelefonen / Smartphones im Straßenverkehr entstehenden Gefahren hat der Gesetzgeber seit 2000 dessen Benutzung unter bestimmten Bedingungen untersagt und mit einem Bußgeld belegt. Nicht nur das Telefonieren selbst, sondern die Benutzung allgemein ist verboten. Der Begriff der Benutzung ist hierbei aber nicht unumstritten.

Hier sind einige Beispiele aus der Rechtsprechung, in welchen die Benutzung bejaht wurde: das Antippen des Home-Buttons, das Auslesen von Daten (z.B. einer Telefonnummer), das Ein-/Ausschalten des Mobiltelefons, die Nutzung als Diktiergerät, die Nutzung der Kamerafunktion, das Halten des Mobiltelefons, um es mit einem Ladekabel zu verbinden, das Halten des Mobiltelefons ans Ohr, um Musik zu hören, die Nutzung als Navigationsgerät, das Ablesen der Uhrzeit, wenn das Telefon hierfür in die Hand genommen wird, das Versenden einer SMS, das Wegdrücken eines Anrufes, etc.

Fälle, in denen die Benutzung verneint wurde: das bloße Umlegen des Mobiltelefons, das Halten ans Ohr, um das Handy als Wärmeakku zu benutzen, das Weiterreichen an den Beifahrer bei einem eingehenden Anruf, ohne auf das Display zu schauen oder bei Fortsetzung eines vor Fahrtantritt begonnenen Gespräches über die Freisprechanlage, wenn der Betroffene lediglich vergessen hat, das Telefon abzulegen.

Die Rechtsprechung zeigt, dass der Begriff der Benutzung weit ausgelegt wird.

Eine Ausnahme besteht jedoch, wenn das Fahrzeug steht und der Motor ausgeschaltet ist. In diesem Fall ist das Telefonieren bzw. die Benutzung des Mobiltelefons erlau

Das höchste Gut und Übel

Ich wusste wohl, mein Brutus, dass, als ich das, was die geistreichsten und gelehrtesten Philosophen in griechischer Sprache behandelt hatten, in lateinischer wiedergab, meine Arbeit mancherlei Tadel finden würde.

Denn manchen und nicht gerade ungelehrten Männern gefällt das Philosophiren überhaupt nicht; andere wollen eine mässige Thätigkeit hier wohl gestatten, aber meinen, dass man nicht so grossen Fleiss und so viele Mühe darauf verwenden dürfe.

Auch giebt es Männer, die, mit den Schriften der Griechen vertraut, die lateinischen verachten und sagen, dass sie ihre Mühe lieber auf jene verwenden mögen. Endlich werden auch Einige mich vermuthlich an andere Wissenschaften verweisen, weil diese Art von Schriftstellerei, trotz des Scharfsinns, doch nach ihrer Meinung meiner Person und Würde nicht gezieme.